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Erdöl und Kunststoffe

Erdöl und Erdgas stellen heute die Rohstoffquellen für die Herstellung von Kunststoffen dar. Die Kunststoffproduktion nutzt rund 4% des jährlich geförderten Erdöls als Rohstoff.

Durch ihren Einsatz tragen Kunststoffprodukte oft zur Schonung der Ressource Erdöl bei, wobei das Ausmaß meist ein Vielfaches ihres eigenen Verbrauches beträgt:

  • Senkung des Treibstoffverbrauches von Automobilen
  • Reduktion von Wärmeverlusten durch Wärmedämmung
  • Erhöhung der Effizient von Warentransporten

Die Herstellung von Kunststoffen ist auch nicht unbedingt an die Verfügbarkeit von Erdöl als Rohstoff gebunden. Die ursprüngliche Entwicklung der Kunststoffe erfolgte völlig ohne Erdöl: Rohstoffbasis war Kohle! Grundsätzlich kommen viel kohlenstoffhaltige Materialien als Basis für die Herstellung von Kunststoffen in Frage, neben Kohle auch Biomasse. So ist die Herstellung von Polyethylen aus Melasse nicht nur theoretisch möglich, sondern wird auch in der Praxis durchgeführt.
Die derzeit bekannten Kohlereserven belaufen sich auf 1,2 Billionen Tonnen, Biomasse wird von der Natur im Ausmaß von 170 Milliarden Tonnen/Jahr produziert. 4% davon werden vom Menschen für Nahrung, Bauen und Heizen genutzt.

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Kontakt/Ansprechpartner
Dr. Johann Pummer
05 90 900 - 3372