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Dämmstoffe

Der Anteil der Raumheizung am jährlichen Energieverbrauch liegt in Österreich mit ca. 350 Milliarden MJ bei knapp einem Drittel. Durch konsequente Wärmedämmung können die in diesem Sektor verbrauchte Energie und die dadurch verursachten C02- Emissionen um bis zu 50% reduziert werden.

Nicht oder schlecht gedämmte Gebäude verschlingen bis zu 30 Liter Erdöl pro Quadratmeter Wohnfläche und Jahr, bei durchschnittlichen österreichischen Einfamilienhäusern sind es immerhin noch rund 12 Liter. Durch Wärmedämmung lassen sich diese Verbrauchswerte auf 5-7 Liter senken, Werte die der für Neubauten geltenden Wärmeschutzverordnung entsprechen. Durch die thermische Sanierung eines durchschnittlichen Einfamilienhauses mit 100 m2 lassen sich somit 700 Liter Heizöl /Jahr einsparen.

In der Regel erfolgt die thermische Sanierung bestehender Gebäude durch Außendämmung und gerade in diesem Anwendungssektor zeigen Dämmstoffe aus Kunststoffschäumen ihre technische, ökonomische und ökologische Leistungsfähigkeit: Sie sind infolge ihrer Beständigkeit gegen Feuchtigkeit und Witterungseinflüsse überall einsetzbar und dauerhaft, sie sind mit einfachen Mitteln an Mauerwerk oder Beton anzubringen und die Herstellung der neuen Fassade erfordert keine zusätzlichen baulichen Maßnahmen. Der Energieeinsatz für die Herstellung des Dämmstoffes amortisiert sich bereits nach ca. 1,5 Jahren. Im Laufe einer für Gebäude üblichen Nutzungsdauer von 50 Jahren erreicht der Energiespareffekt das dreißigfache des Herstellungsaufwandes.
(Am Beispiel des genannten Einfamilienhauses erfordert die Herstellung der zur Sanierung notwendigen rund 30 m3 EPS Schaum ca. 1.100 l Erdöl. Im Laufe von 50 Jahren spart der Kunststoffschaum ca. 35.000 Litern Heizöl.)

In Österreich ließen sich beispielsweise 60% des "Kyoto - Ziels" hinsichtlich der bis 2010 einzusparenden CO2 Emissionen - das sind 4,8 Millionen Tonnen CO2 - alleine durch thermische Sanierung des Gebäudebestandes erreichen. Die dazu nötige Sanierungsrate liegt bei ca. 3%/Jahr, tatsächlich beträgt sie etwa 1%/Jahr.

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